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Targomo entwickelt neues API-Feature für eine bessere Notfallhilfe

By Luisa Sieveking | 23 Januar 2023

Eine große Herausforderung für Rettungsdienste besteht darin, so schnell wie möglich die richtige Hilfe bereitzustellen. Die neue “Polygon-Ausschluss”-Funktion  ermöglicht Rettungsdiensten eine bessere Planung und schnellere Anpassung an unvorhergesehene Umstände, indem unpassierbare Gebiete von der Routenplanung ausgeschlossen werden.      

In einer Notfallsituation sind schnelle Reaktionszeiten von entscheidender Bedeutung. Sie helfen den Einsatzkräften, das Risiko weiterer Verletzungen oder Schäden zu minimieren, und erhöhen die Chancen auf einen positiven Ausgang des Vorfalls für die Beteiligten. Ob bei Unfällen, Notarzteinsätzen oder Bränden, ein Großteil dieser Reaktionszeit wird durch die Fahrt der Einsatzfahrzeuge bestimmt. Straßen können jedoch durch plötzliche Ereignisse wie Umwelteinflüsse oder Demonstranten, die sich auf der Straße festkleben, plötzlich unpassierbar werden.

Um Entwicklern und Planern die Möglichkeit zu geben, ihre Reaktionen in Notfallsituationen zu verbessern, hat Targomo eine neue Funktion veröffentlicht. Die Funktion “Polygon Exclusion” ermöglicht es, jederzeit bestimmte Gebiete (Polygone) vom Routing auszuschließen. Dies kann zum Beispiel notwendig sein, wenn eine Straße blockiert ist, ein Gebiet von einem Feuer betroffen ist oder ein Hochwasser Straßen oder Brücken unpassierbar macht – die Rettungsdienstleister können ihre Analysen on-the-fly anpassen, ohne auf die Aktualisierung der Straßendaten zu warten.

Das neue Feature verbessert allerdings nicht nur die schnelle Reaktion in Notsituationen, sondern ermöglicht auch eine bessere Planung im Fall von Unglücken. Kombiniert mit weiteren Datenservices von Targomo sind Notfallplaner in der Lage zu sehen, wie viele Menschen innerhalb einer vorgeschriebenen Mindestzeit versorgt oder evakuiert werden müssen. Wenn eine Brücke unterspült würde, wie viele Menschen wären nicht mehr erreichbar und müssten versorgt werden? Welche Gegenmaßnahmen sollten eingeleitet werden? Reichen die vorhandenen Standorte zum Beispiel von Polizei oder Feuerwehr für eine ausreichende Versorgung, oder werden weitere Standorte benötigt? 

“Die Planung des Notfallmanagements ist schwierig, und wir müssen das Unvorhergesehene modellieren. Auf diese Herausforderung hat Targomo mit einer effizienten und innovativen Lösung geantwortet”, sagt Espen Bjerkås, Chief Technology Officer (CTO) bei Ada Technologies, das TargomoAPI zur Entwicklung und Optimierung von Katastrophenschutzlösungen in Norwegen einsetzt.

“Die Planung des Notfallmanagements ist schwierig, und wir müssen das Unvorhergesehene modellieren. Auf diese Herausforderung hat Targomo mit einer effizienten und innovativen Lösung geantwortet”, sagt Espen Bjerkås, Chief Technology Officer (CTO) bei Ada Technologies, das TargomoAPI für die Entwicklung und Optimierung von Katastrophenschutzlösungen in Norwegen nutzt.

“Die neue Funktion kann zur Beantwortung einer Vielzahl von sicherheitsrelevanten Fragen genutzt werden”, sagt Adam Roberts, Produktmanager von TargomoAPI. “Wir haben das Feature explizit nach den Wünschen und Anforderungen unserer Rapid-Response-Kunden entwickelt, da sie ein solches Feature nirgendwo auf der Welt finden konnten. Die Funktion wird nun aktiv in Ländern auf mehreren Kontinenten eingesetzt, darunter die USA, Norwegen und Deutschland, und wir hoffen, dass so vielen Menschen in Notsituationen schneller und besser geholfen werden kann.”

Targomo bietet leistungsstarke Entwickler-Tools, um innovative Geodatenanalyse-Anwendungen zu erstellen, Funktionen zur Standortsuche zur verbessern und die User Experience zu personalisieren. Das API-Portfolio zeichnet sich durch schnelle Verarbeitung und sehr präzises Routing sowie integrierte Anpassungsoptionen aus, mit denen Entwickler ihre Lösung an alle individuellen Szenarien adaptieren können.

 

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